Opferschutzorientierte Täterarbeit

Für wen ist unser Angebot geeignet?

Unser Programm der Opferschutzorientierten Täterarbeit richtet sich an Männer, die

  • freiwillig an unserem Programm teilnehmen wollen (Selbstmelder)
  • eine Weisung zur Gewaltberatung von einem Gericht bekommen haben
  • nach § 38a (SPG) weggewiesen wurden
  • von anderen Einrichtungen (z.B. Kinder- und Jugendhilfe, Frauentreffpunkt, Gewaltschutzzentrum, Frauenhäuser, Kinderschutzzentrum) an uns überwiesen wurden.

Das Programm wurde für Männer entwickelt, die häusliche Gewalt ausüben.

Ablauf und Konditionen

  • Unsere Gewaltberatung findet grundsätzlich in Gruppen statt. In Ausnahmefällen sind Einzelberatungen möglich.
  • Sie erhalten von unserem Journaldienst einen Termin bei unserem Erstberater. Dieser wird Sie über das Gruppenangebot und die Vorbedingungen genau informieren. 
  • Schließlich besuchen Sie die Gruppe, die alle zwei Wochen stattfindet.
  • Um eine Bestätigung für die Absolvierung der Gruppe zu erhalten, müssen Sie die vereinbarte Anzahl der Gruppensitzungen absolvieren.
  • Gruppensitzungen erfolgen als wöchentliche Doppeleinheiten (2 x 50 min).
  • Pro Sitzung sind € 20,- zu bezahlen. Auf Anfrage kann eine Ermäßigung gewährt werden.
  • Verschwiegenheitspflicht: In der Gruppe besprochene Themen dürfen nicht nach außen getragen werden (Ausnahme: Vernetzung mit Gewaltschutzeinrichtung). Um am Gruppenangebot teilnehmen zu können, müssen Sie Ihre Zustimmung geben, dass wir uns mit dem Gewaltschutzzentrum bzw. anderen Stellen vernetzen dürfen.
  • Falls Ihre Partnerin noch nicht vom Gewaltschutzzentrum betreut wird, wird sie von uns dorthin vermittelt.